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Was tun im Notfall?

Erste Hilfe Jeder Mensch kann jederzeit Zeuge eines medizinischen Notfalls werden. Eigene Freunde, der Lebenspartner, in selteneren Fällen auch fremde Menschen können urplötzlich in eine lebensbedrohliche Situation geraten. Das Verhalten der Mitmenschen kann dann darüber entscheiden, ob das Lebensrisiko abgewendet werden kann oder nicht.

Zwar haben viele Menschen im Zuge des Führerschein-Erwerbs einen Erste-Hilfe-Kurs absolviert, aber oft ist das schon sehr lange her. Deshalb haben wir die wichtigsten Erste-Hilfe-Maßnahmen hier noch einmal zusammen gefasst.

Erste Schritte bei jedem Notfall

Die ersten Handlungen im Notfall lassen sich mit den vier Buchstaben HELD zusammenfassen:

  • Hilfe rufen (Notruf 112)
  • Ermutigen und Trösten
  • Lebenswichtige Funktionen kontrollieren (Atmung, Herz-, Pulsschlag)
  • Decke unterlegen, zudecken

Wiederbelebungsmaßnahmen

Atemspende (Mund-zu-Mund-Beatmung)

  • Kinn des Verunglückten leicht anheben, und Kopf stabil halten, einatmen, Mund auf die Lippen des Patienten drücken und etwa eine Sekunde lang Luft hinein blasen.
  • Überprüfen, ob sich der Brustkorb hebt, wenn nicht, ein mal wieder holen. Setzt der Atem nicht von selbst ein, Wiederbelebung mit Herz-Druck-Massage kombinieren.

Herzdruckmassage

  • Neben den Betroffenen knien, und einen Handballen auf das untere Drittel des Brustbeins setzen.
  • Mit der zweiten Hand die erste auf den Brustkorb drücken, dass sich dieser 4 – 5 cm senkt
  • 30 Mal wiederholen, Druck- und Entlastungsdauer sind gleich

Herz-Lungen-Wiederbelebung

  • Beide Maßnahmen im Wechsel: 30 Herzdruckmassagen, 2 Atemspenden

Verhalten bei Atemstillstand

Wenn keine Atembewegungen sicht- oder fühlbar sind, wird in der folgenden Reihenfolge vorgegangen:

  • Hals gerade stellen und leichtes Überstrecken des Halses
  • Kinn öffnen und Mund auf Gegenstände untersuchen und diese entfernen
  • Mund-zu-Mund - oder Mund-zu-Nase – Beatmung durchführen
  • Danach Lagerung in der stabilen Seitenlage

Verhalten bei Herzinfarkt

Symptome

  • Starke Schmerzen hinterm Brustbein,
  • Ausstrahlungen des Schmerzes auf den linken Arm und den Oberbauch,
  • Angstzustände

Erste Maßnahmen:

  • Notruf alarmieren
  • Lebenszeichen überprüfen
  • Patient bequem mit leicht erhobenem Oberköper lagern
  • Enge Kleidung öffnen

Maßnahme bei Herz-Kreislauf-Stillstand: Herz-Lungen-Wiederbelebung

Verhalten bei Schlaganfall

Symptome

  • Lähmungen an Extremitäten oder einer Gesichtshälfte,
  • Sprachstörungen,
  • Schluckbeschwerden mit Erstickungsgefahr

Maßnahmen

wie beim Herzinfarkt
Dazu: Gelähmte Körperteile polstern!

Verhalten bei Bewusstlosigkeit / Schock

  • Ansprechen, Berühren, Anschauen
  • Überprüfung lebenswichtiger Funktionen, ggf. Wiederbelebungsmaßnahmen (s.o.)

Verhalten bei starken Blutungen

1 Liter Blutverlust bedeutet bereits Lebensgefahr. Stark blutende Wunden müssen deshalb sofort gestillt werden. Patient hinlegen

  • Möglichst sauberes Material (Mullkompressen, sauberes Tuch) mit Druck auf die Wunde pressen und Blutung zum Stillstand bringen
  • Falls kaum geeignetes Material zur Verfügung steht, gilt die Regel: Blutstillung geht vor! Keimgefahren müssen in Kauf genommen werden.
  • Notruf auslösen
  • Blutverlust ist oft mit Schockzuständen verbunden, deshalb unbedingt mit Schockbehandlung beginnen
  • Keine weitere Wundebehandlung! (etwa mit Jod oder anderen Hausmitteln)

Verhalten bei Bränden

  • Falls die brennende Person rennt, stoppen!
  • Decke (bzw. Mantel, Jacke o.ä.) um den Verletzten legen
  • Decke am Hals schließen, dann den Betroffenen hinlegen und von oben nach unten ausstreifen
  • Vorsicht bei Feuerlöschern! Einige Feuerlöscher dürfen nicht zur Löschung brennender Personen verwendet werden. Generell nicht ins Gesicht spritzen!
  • Brandwunden mit kaltem Wasser behandeln, möglichst verwundete Gliedmassen in kaltes Wasser tauchen, bis der Schmerz nachlässt (mindestens 15 min.)
  • Schockbekämpfung
  • Wunden keimfrei bedecken
  • Keine Wundbehandlung mit Hausmitteln!

Verhalten bei Knochenbrüchen

  • Bruchstelle nicht bewegen!
  • Offenen Bruch mit Wundauflage bedecken
  • Geschlossenen Bruch kühlen
  • Notruf!
  • Evtl. Gliedmaßen polstern
  • In jedem Fall die Wünsche des Verletzten berücksichtigen
  • Ggf. Schockbehandlung

Verhalten bei Vergiftungen

  • Notruf
  • Überprüfung der Lebensfunktionen
  • Bei vorhandener Atmung stabile Seitenlage
  • Erbrochenes nicht wegwerfen! (notwendig für medizinische Analyse)
  • Hilfe beim Erbrechen: bei Sitzenden: Stirn festhalten, Schüssel oder Eimer unterstellen, bei Liegenden: Kopf zur Seite wenden, Schale unter den Mund halten

Umfassende Informationen und Erste-Hilfe-Kurse

Umfassende Informationen zu allen Erste-Hilfe-Maßnahmen finden Sie auf den Internetseiten des Deutschen Roten Kreuzes.
Auf diesen Seiten finden Sie auch den DRK-Kreisverband in Ihrer Nähe, um sich für einen Erste-Hilfe-Kurs anzumelden.
http://www.drk.de/

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