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Klosterheilkunde – eine bayerische Tradition

Klostergarten Kloster waren bis ins späte Mittelalter die Zentren der medizinischen Wissenschaft. Zu den wichtigsten Einrichtungen der Klöster gehörte ein Kräutergarten. In Klöstern wurde Heilwissen erforscht, schriftlich niedergelegt und in Bibliotheken aufbewahrt. Klöster waren auch die ersten Einrichtungen, die öffentliche Spitäler errichteten.

In späteren Jahrhunderten ließ diese Tradition nach. Zum einen erstarkten die Universitäten als wissenschaftliche Zentren, zum anderen verfolgten Kirche und Klöster mehr und mehr weltliche Interessen. Erst in den letzten Jahrzehnten wurde die Klosterheilkunde wieder neu entdeckt und spielt in vielen Bayerischen Klöstern inzwischen wieder eine bedeutende Rolle.

Die Heilkunde der Hildegard von Bingen

Auch wenn die berühmte Äbtissin aus dem 12. Jahrhundert ihre Wirkungsstätte in Baden-Württemberg hatte. Ihre Lehren haben sich doch bis nach Bayern verbreitet und werden heute in vielen Klostern neu belebt. Die Benediktiner-Nonne berichtete schon in Mädchenjahren von göttlichen Visionen. In der Heilkunde wurde sie durch ihre verschiedenen Schriften bekannt. Ihr Buch "Ursache und Heilung" (Causae et Curae) ist eines der ältesten Heilkundebücher Europas. (entstanden nach 1150) Die Leistung der Hildegard von Bingen bestand vor allem darin, dass sie bis dahin angesammeltes Heilwissen niederschrieb und in ein System brachte. Dabei wurden die heimischen Pflanzen von ihr erstmals mit ihrem volkstümlichen Namen anstelle der lateinischen Bezeichnung benannt. Grundlage ihrer klösterlichen Heilslehre ist freilich die Hinwendung zum Glauben und eine maßvolle Lebensweise. Damit vertritt die Heilslehre der Hildegard von Bingen aber auch ein modernes ganzheitliches Gesundheitskonzept, das von der Harmonie zwischen Körper und Psyche ausgeht.
Zur heutigen Renaissance ihrer Gesundheitslehre tragen vor allem die vielen konkreten Rezepte und Anweisungen bei, die über die Jahrhunderte überliefert wurden und bis heute ihre Gültigkeit behalten haben.

Im Buchhandel sind zahlreiche Publikationen mit Überlieferungen aus dem Werk der Benediktinernonne erhalten. Zu den Standardwerken gehört "Die Kräuterheilkunde der Hildegard von Bingen!
http://www.amazon.de/Die-Kräuterheilkunde-Hildegard-von-Bingen/

Von der Regisseurin Margarete von Trotta wurde das Leben der Äbtissin verfolgt. Mit Barbara Sukowa in der Hauptrolle gibt der Film eine anschauliche Vorstellung vom Klosterleben im frühen Mittelalter.
http://www.film.de/Vision-Aus-dem-Leben-der-Hildegard-von-Bingen

Die Wiederbelebung der bayerischen Klosterheilkunde

Durch die zeitweise Entwicklung der Klöster zu kirchlichen Machtzentren und die Entwicklung der weltlichen Medizinwissenschaft verloren die klösterlichen Heilkundler im späten Mittelalter an Bedeutung. Dabei ist zu vermuten, dass viele Schriften und Hinterlassenschaften im Laufe der Zeit verloren gingen. Auch Hexenverfolgungen könnten zur Vernichtung von überliefertem Heilwissen beigetragen haben.

Einige Überlieferungen haben sich jedoch in den Klöstern erhalten und gerieten in den letzten Jahrzehnten erneut in das Blickfeld medizinisch interessierter Mönche. Dabei entstanden wertvolle Publikationen, an denen Geistliche aus Bayerischen Klöstern beteiligt waren, allen voran der Benediktinermönch Pater Kilian Saum, der in diversen Talkshows bereits als der "Kräuterpapst" berühmt wurde. In seinem "Handbuch der Klosterheilkunde" hat er das umfangreiche Heilwissen der Mönche aufbereitet und in anschaulicher Form wiedergegeben.

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Weitere Bücher von Kilian Saum beschreiben die Fastenriten sowie die Ernährungsregeln der Klosterheilkunde. Die einstige Wirkungsstätte des Paters, die Erzabtei St. Ottilien, bietet außerdem viele öffentliche Veranstaltungen an. Im Exerzitienhaus kann man an den religiösen Riten der Benediktinermönche teilhaben. In der Klosterbibliothek sind überlieferte Schriften aus mehreren Jahrhunderten zu bestaunen.
http://www.erzabtei.de/html/

Ein weiterer Autor, der sich mit der Erforschung und Aufbereitung der alten Klosterlehren beschäftigt, ist Peter Seewald. Der "Papst-Autor" ist vielen durch seine erfolgreichen Bücher über Josef Ratzinger, sprich über Papst Benedikt XVI. bekannt, mit dem er auch gemeinsam Bücher herausgegeben hat. Seewald war in frühen Jahren aus der katholischen Kirche ausgetreten und ist nach seiner Begegnung mit dem späteren Papst zu ihr zurück gekehrt.
Als freier Autor beschäftigt sich der ehemalige Stern-Reporter nun sehr viel mit Glaubensfragen. Zu seinen Publikationen gehören auch mehrere Bücher über das Klosterleben und die Traditionen der Mönche.
Gesundheitsbewusste dürften sich besonders für "Die Heilkunst der Mönche" und "Die Gärten der Mönche" interessieren.

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Pfarrer Sebastian Kneipp

Auch in der Neuzeit haben Klostermönche zur Entwicklung moderner Naturheilverfahren beigetragen. Viele Jahrhunderte nach Hildegard von Bingen war es das Bayerische Kloster in Wörishofen, von dem eine neue Bewegung der Naturheilkunde ausging. Pfarrer Sebastian Kneipp war ab 1855 Beichtvater im Dominikanerinnenkloster. Unter seinem Einfluss gestaltete sich das Klosterleben gründlich um. So wurden die Nonnen u.a. zu körperlicher Arbeit in der Landwirtschaft angehalten. Kneipp entwickelte seine Gesundheitslehre und begann seine Wasseranwendungen zu praktizieren. Durch sein Wirken wurde Wörishofen zu einem der meistbesuchten Kurbäder im damaligen Deutschland. Noch zu Kneipps Lebzeiten gründete sich der erste Kneipp-Verein. Heute gibt es Kneipp-Vereine in ganz Deutschland. Ihre Mitglieder leben nach der Gesundheitslehre von den "5 Säulen" und praktizieren die verschiedenen Anwendungen des "Wasserarztes". Wer alle Wasseranwendungsmethoden von Kneipp kennen lernen will, geht am besten an den Ursprungsort der Bewegung, ins Kneipp-Zentrum Wörishofen. http://www.kneippzentrum-kurbetrieb.de

Informationen über Kneipp-Vereine finden Sie beim Dachverband, dem Kneipp-Bund e.V.
http://www.kneippbund.de/

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