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Getränke-Fibel

1,5 bis 2 Liter soll jeder Mensch an einem Tag trinken. Gesundheitsratgeber zitieren diese Regel hoch und runter, aber eigentlich fehlt ihr der Hinweis, was der Mensch denn trinken soll. Denn fast extremer als beim Essen, entscheidet die Wahl der Flüssigkeitsart, ob man sich krank oder gesund trinkt.

Wasser Eine reichhaltige Flüssigkeitszufuhr ist die Voraussetzung für alle Stoffwechselprozesse, Wasser reguliert die Körpertemperatur und sorgt in Stress-Situationen für Säure-Abbau. Menschen, die abnehmen wollen, wird empfohlen, deutlich mehr als 2 Liter täglich zu trinken. Viel Flüssigkeit im Körper hemmt das Hungergefühl und beschleunigt die Verbrennung von Kohlenhydraten. Kosmetikberater weisen darauf hin, dass Körperzellen mit ausreichender Wasserzufuhr glatter und gesünder aussehen. Doch nicht jedes Getränk bringt die körperlichen Prozesse in gleicher Weise in Fluss. In der folgenden „Getränke-Fibel“ werden die üblichen Getränke auf ihr Potential zum Gesund- oder Krankmachen abgeklopft.

Leitungswasser

Die einfachste und kostengünstigste Quelle, aus der man in Deutschland viel trinken kann, ist der „Zapfhahn“ über dem Spülbecken. Was viele gar nicht wissen: Das Gesundheitsrisiko im Leitungswasser ist hierzulande sogar niedriger als beim Wasser aus der Flasche, denn Leitungswasser unterliegt strengeren Schadstoffmessungen als käufliches Trinkwasser. Oft werden Mineralwasser und Leitungswasser sogar denselben Ressourcen entnommen.

Einziger Nachteil des fließenden Wassers ist der geringe Mineraliengehalt und seine Abhängigkeit vom häuslichen Rohrsystem, das metallische Rückstände absondern kann. Empfohlen wird deshalb, am Morgen und nach längeren Pausen, erst einmal Wasser zu anderen Zwecken zu verwenden, bevor man es als Trinkwasser nutzt. Abgestandenes Wasser erkennt man bereits an seiner warmen Temperatur (ca. 20 Grad). Wenn das Wasser in frischer Kühle (ca. 6 Grad) aus der Leitung sprudelt, dürfte es für die Gesundheit unbedenklich sein.

Wer dennoch Zweifel hat oder Farb- bzw. Geschmacksveränderungen feststellt, kann sich jederzeit an das zuständige Wasserwerk wenden und sogar einen Spezialisten ins Haus bestellen. Wenn sich die Verschmutzung jedoch aus dem häuslichen Leitungssystem erklärt, muss man die Kosten der Prüfung selbst tragen.

Leider sind die Reinheitsvorschriften nicht in allen Ländern so streng, weshalb vor allem im außereuropäischen Ausland gilt: Leitungswasser nur in abgekochtem Zustand genießen!

Mineralwasser

Mineralwasser Wie schon sein Name sagt, ist sein Vorteil der Gehalt an Mineralien, die sich stabilisierend auf den Stoffwechsel auswirken. Zur regelmäßigen Flüssigkeitsversorgung ist Mineralwasser daher eine optimale Variante.
Wer pro Tag eine Literflasche Mineralwasser zu sich nimmt, hat seinem Körper schon viel Gutes getan. Dennoch scheint in der Wahl der Marke etwas Vorsicht geboten. In einer Mineralwasserprüfung von Ökotest haben sich zwei Drittel der Angebote als unbedenklich und empfehlenswert erwiesen. Bei einem Drittel wurden jedoch Mängel fest gestellt. Vom Etikettenschwindel (der ausgepriesene Mineralienanteil erwies sich als wesentlich geringer) bis hin zu einem bedenklichen Arsen-Gehalt.
Das komplette Testergebnis erhalten Sie direkt bei Ökotest:
http://www.oekotest.de/

Heilquellen

Dass unter den natürlichen Wasserquellen auch echte Gesundmacher sprudeln, ist seit Jahrhunderten bekannt. Trinkkuren an einer mineralstoffreichen Quelle können wahre Wunder bewirken, etwa die Kurierung von Magen- und Darmkrankheiten, von leichteren Diabetes II – Fällen und Osteoporose-Patienten. Nicht zuletzt hat sich die heilende Wirkung des Wassers mit der Einrichtung von SPA’s etabliert. „Sanus per aquam“ heißt „gesund durch Wasser“. Wassertrinken ist ein unverzichtbarer Teil vieler Wellness-Anwendungen.

Auf dem Portal des Bayerischen Heilbäder-Verbandes finden Sie sicher ein Heilbad ganz in Ihrer Nähe bzw. in der Nähe Ihres Urlaubsortes.
http://www.gesundes-bayern.de/

Tee

Wir kennen Tee in zwei verschiedenen Gruppen. Zum einen ist damit die Tee-Pflanze gemeint, deren Blätter in unreifer und reifer Form zur Herstellung von schwarzem und grünem Tee verwendet werden.

Tee Zum anderen ist Tee ein Sammelbegriff für alle Arten heiß aufgebrühter Naturstoffe wie Kräuter, Wurzeln oder Früchte.
Kräutertee ist neben dem Mineralwasser der beste Durstlöscher und eignet sich ideal für reichliches Trinken. Hier verbinden sich die Vorzüge des einfachen Wassers mit den Heilkräften der Natur. Mit der Flüssigkeitszufuhr werden Vitamine und Mineralien aufgenommen. Je nach Sorte können Tees gezielt zur positiven Beeinflussung des Stoffwechsels eingesetzt werden. Die Palette der Kräutertees ist praktisch endlos, sowohl was den Geschmack als auch die unterschiedlichen Wirkungen betrifft.

So werden Süßholzwurzeln und Thymian bei Beschwerden der Atemwege eingesetzt, Birkenblätter lindern Nieren- und Blasenbeschwerden und Pfefferminze reguliert Magen- und Darmprobleme. Tees können beruhigen oder den Kreislauf in Schwung bringen.

Auch für Menschen, die abnehmen wollen, können Tee’s eine große Hilfe sein. Etwa durch Appetitszügelung mit Mate-Tee oder Aroma-Tees gegen den Süßigkeitenhunger. Lesen Sie auf folgender Seite mehr dazu.
http://www.apotheke2u.de/ratgeber-gesundheit/85--schlank-mit-tee.html

Im Gegensatz zu den gesunden Kräutertees gelten grüne und schwarze Tees seit ihrer Entdeckung als Genussmittel. Wegen ihrer anregenden Wirkung wurden sie in früheren Jahrhunderten als teure Importware gehandelt. Dabei tritt die Tee-Pflanze in vielen unterschiedlichen Arten und Geschmacksvarianten auf. Ihre Blätter werden entweder in fermentierter Form zu schwarzem Tee oder unfermentiert zu grünem verarbeitet.

Neueste Forschungen haben herausgefunden, dass auch schwarze und grüne Tees gesundheitsfördernde Wirkungen haben. Im Tee sind wichtige Vitamine und Mineralien enthalten. Ätherische Öle wirken sich positiv auf Atemwege und Verdauung aus.
Die Gerbstoffe des Tees üben eine schützende Wirkung auf die Zellen aus und können damit krebsverhindernd wirken. Gerbstoffe können außerdem blutstillend und durchfallhemmend sein und Bakterien töten. Von grünen Tees wird diese Wirkung eher als von schwarzen erzielt.

Diese Gerbstoffe stellen jedoch auch ein Gesundheitsrisiko des Tees dar, da sie bei unsachgemäßer Behandlung Nierenschäden bzw. Magenschleimhautentzündungen auslösen können.

Die richtige Zubereitung ist deshalb die Grundlage für einen gesunden Tee-Genuss. In der Regel gilt: Lässt man den Tee bis zu drei Minuten ziehen, entfalten sich die enthaltenen Koffeine und er wirkt anregend.
Zwischen drei und fünf Minuten Ziehzeit beginnen die Gerbstoffe zu wirken, der Tee hat nun beruhigende Effekte.
Schwarzer Tee, der länger als fünf Minuten gezogen hat, sollte nicht mehr getrunken werden.

In vielen Kulturen hat die Zubereitung von schwarzem bzw. grünem Tee eine spirituelle Bedeutung, sei es bei der japanischen Tee-Zeremonie, beim englischen Fünf-Uhr-Tee oder beim Plausch am russischen Samowar. Wohl nicht zufällig verbinden viele Klischees den Tee-Genuss mit Ruhe und Gelassenheit, etwa im geflügelten Wort: „Abwarten und Tee trinken.“
So sind grüne und schwarze Tees nicht nur gesunde Muntermacher sondern auch Botschafter einer ausgeglichenen Lebensart.

Zum Weiterlesen empfehlen wir den folgenden Link. Das Freizeitportal „Hoooliday“ erläutert in seinem Tee-Lexikon zahlreiche Tee-Begriffe von Afrika-Tee bis Tee-Zermonie.
http://www.hoooliday.com/tipps-info/teelexikon/tee-lexikon-home.php

Kaffee

Kaffee Im Vergleich zum Tee hat das heiße braune Getränk eher den schlechteren Ruf. Bei der Bohnen-Röstung entsteht Acrylamid. Das enthaltene Koffein putscht zu sehr auf und stellt eher eine Belastung für Herz und Kreislauf dar. Die harntreibende Wirkung führt zu vermehrtem Wasserausscheiden, weshalb Kaffee beim Ermessen der täglichen Flüssigkeitsmenge gar nicht erst mitgezählt werden braucht.

Dennoch ist Kaffee aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Wer Kaffee in Maßen und auf die richtige Weise trinkt, kann auch seine positive Wirkung genießen. Dazu gehört in erster Linie der Wachmacher-Effekt. Das Koffein steigert die Leistungsfähigkeit, kurbelt die Fettverbrennung an und verstärkt die Muskelspannung. Für Menschen mit chronisch niedrigem Blutdruck ist Kaffee die blanke Medizin.

Neueste Forschungen konnten sogar beweisen, dass regelmäßiges Kaffee-Trinken die Erkrankungsrisiken für Diabetes und für Gallensteine senkt. Kaffee wirkt sich positiv auf die Hirndurchblutung von Senioren aus und kann in hohem Alter deshalb sogar schlaffördernd wirken.

Tipps für gesundes Kaffeetrinken:

Espresso ist bekömmlicher als herkömmlicher Filterkaffee. Durch seine lange Röstung werden Säure und andere Reizstoffe zerstört. Die Zubereitung mit kochendem Wasser macht außerdem den Acrylamid-Gehalt so gut wie unschädlich.

Drei Tassen pro Tag sind unbedenklich. Purer Espresso sollte jedoch immer mit einem Glas Wasser aufgenommen werden, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Zubereitungsformen mit Milch wie Capucciono oder Latte Macchiato können außerdem die entwässernde Wirkung des Kaffees dämpfen.
Frischer Kaffee bzw. Espresso schmeckt nicht nur besser, er ist auch die einzig gesunde Genuss-Variante. Bereits nach dreißig Minuten Aufbewahrung in einer Thermoskanne entstehen aggressive Bitterstoffe.

Wer sich an die genannten Empfehlungen hält, dürfte von den Risiken des Kaffees kaum etwas zu spüren bekommen. Gefährlich ist vor allem wieder ein Übermaß an Kaffee-Genuss, das sich vor allem schädigend auf das Herz-Kreislauf-System auswirkt. Wer sich in Stress-Situationen mit massivem Kaffee-Genuss wach hält, kann das mit chronischen Schlafstörungen, Herz-Rhythmus-Störungen und Magenproblemen bezahlen.

Menschen mit Herz-Kreislauf-Problemen sollten das Thema Kaffee-Genuss auf jeden Fall mit ihrem Arzt besprechen.

Süßgetränke

Limonade Die weltweit beliebtesten Getränke sind leider die absoluten Fehltritte in Sachen gesunde Ernährung. Limonaden, Cola und sogenannte Fruchtsaftgetränke werden unter Zusatz von Raffinade-Zucker, Aroma- und Farbstoffen und anderen chemischen Substraten hergestellt.
Wer Wasser in Verbindung mit Industriezucker aufnimmt, verhindert jedoch, dass es den Organismus problemlos „durchfließen“ kann. Denn während die Zellen ihren Wasserhaushalt ausgleichen könnten, werden sie mit Substanzen belastet, die nur schwer zu verarbeiten sind und Stoffwechselprozesse wie eine erhöhte Insulin-Ausschüttung auf den Plan rufen.
Bei starker körperlicher Betätigung kommt es dennoch zu einer Verbrennung der zugeführten Kohlehydrate, weshalb Kinder, die viel in Bewegung sind, Sportler oder körperlich Arbeitende noch relativ gefahrlos ab und zu mal eine „Brause“ trinken können. Für alle, die körperlich weniger belastet sind, und das ist die Mehrheit der Bevölkerung in den Industrie-Staaten, sind Süßgetränke einfach nur „Dickmacher“. Die ständige Blockierung eines gesunden Wasserhaushaltes begünstigt mehrere Krankheitsrisiken.

Als ständiger Durstlöscher darf Cola, Fanta und co. auch bei Kindern keinesfalls eingesetzt werden. Eine Studie konnte bereits belegen, dass Jugendliche, die in ihrer Kindheit viele Süßgetränke bekamen, deutlich häufiger das metabolische Syndrom entwickelten - eine Kombination aus Übergewicht, Stoffwechsel- und Herz-Kreislaufproblemen.
http://www.epochtimes.de/articles/2006/12/29/75992.html

Wem Wasser und Tee’s auf Dauer zu langweilig ist, hat dennoch mehrere Alternativen:

Gesunde Limonaden

Seit der Erfindung der „Bionade“ werden gesunde Erfrischungsgetränke immer populärer. S ie verwenden anstelle von Raffinade-Zucker ein Malzextrakt, das durch die Verarbeitung des Hefepilzes Kombucha entsteht. Die Eigenschaften von Kombucha erlauben eine vollkommen chemiefreie Limonadenherstellung.

Saftgetränke, Nektar und Säfte

Die bessere Alternative zu Brause sind seit jeher Säfte aller Fruchtsorten. Aber Vorsicht: Auf dem Markt der Fruchtsäfte herrscht einiges an Etikettenschwindel. So sind „Fruchtsaftgetränke“ keine Säfte im eigentlichen Sinne. Sie dürfen alles Mögliche enthalten, solange es einen nachweisbaren Fruchtanteil von mindestens 6 % gibt. Der Rest kann aus Leitungswasser, Aromen, Zucker, Farbstoffen und anderen Chemikalien bestehen.

Mit der Bezeichnung „Nektar“ ist immerhin ein Mindestfruchtanteil von 50 Prozent verbunden. Bestimmte Fruchtsorten wie Bananen oder Pfirsiche findet man oft nur in dieser Form. Hier sollte man allerdings genau auf die Angabe des Zuckerzusatzes achten. Denn im Nektar sind laut Lebensmittelgesetz bis zu 20 % zusätzlichem Zucker erlaubt. Wenn nicht anders ausgewiesen ist damit der chemisch Lebenserwartung hergestellte Raffinade-Zucker gemeint.

Den Namen „Saft“ dürfen nur Produkte tragen, die tatsächlich zu hundert Prozent aus Fruchtsaft bestehen. Sie beinhalten den natürlichen Fruchtzucker Fructose und enthalten damit neben wichtigen Vitaminen auch einiges an Nährstoffen. Auch in reinen Säften ist ein Zuckerzusatz von bis zu 1,5 % erlaubt. Angaben „Ohne Zusatz von Zucker“ dürfen nur gemacht werden, wenn sich tatsächlich kein zusätzlicher Zucker im Getränk befindet.
Säfte sind Nahrungsergänzung und Flüssigkeitszufuhr zugleich. Einseitiger Saftgenuss kann neben der zusätzlichen Kalorienzufuhr aber auch zur Übersäuerung des Magens führen. Eine Mischung mit Mineralwasser zur Schorle ist deshalb die beste Variante für einen fruchtigen Durstlöscher.

Alkohol

Seit Jahrtausenden genießen Menschen alkoholische Getränke. Selbst eine gesunde Lebensweise muss nicht mit strikter Alkoholabstinenz verbunden sein. Manche Studien scheinen sogar das Gegenteil zu beweisen. Es kommt allerdings auch hier darauf an, was und wie viel man trinkt.

Bier

Bier Bereits im elften Jahrhundert haben bayerische Mönche das Bier erfunden. Als Stärkungs- und Gesundheitsmittel, half es den Klosterbrüdern, die Fastenzeiten gesund und gut gelaunt zu überstehen. Auch nach heutigen Erkenntnissen erweist sich Bier zunächst als gesundes Getränk. Es regt den Stoffwechsel und die Gehirntätigkeit an und ist mit dem gesunden Malz-Zucker ein wertvoller Lieferant von Kohlenhydraten. Auch Vitamine und Mineralstoffe enthält der goldene Gerstensaft. Durch das Reinheitsgebot der Brauereien ist eine Verarbeitung mit bestem Wasser und ohne chemische Zusätze garantiert.

Das klingt, als stünde dem Genuss von Bier nichts entgegen. Doch schon Hildegard von Bingen wies daraufhin, dass beim Biergenuss das rechte Maß entscheidet. Konkret: Eine Maß ist das Höchstmaß. Wer mehr als einen Liter trinkt, aktviert das Risikopotential des „kühlen Blonden“: Da Bier bereits viele Nährstoffe enthält, erhöht es mit jedem Liter die Kalorienzufuhr um ca. 400 Kalorien. Das wäre vielleicht in Ordnung, wenn das „flüssige Brot“ tatsächlich wie ein Sattmacher funktionieren würde, doch bei den meisten Biertrinkern ist das Gegenteil der Fall. Mit dem Biergenuss steigt der Appetit und die Selbstkontrolle nimmt ab und so essen Biertrinker meist auch dann noch weiter, wenn der Körper schon genug bekommen hat. Die sogenannte „Bierwampe“ ist also nicht nur aus Hopfen und Malz gewachsen sondern das Ergebnis bierbedingter Völlerei.

Wer regelmäßig Bier trinkt, läuft außerdem Gefahr in die Alkoholabhängigkeit zu rutschen. Bei manchen Menschen genügt eine Flasche Bier am Abend, um eine Abhängigkeit zu entwickeln. Alkoholfreies Bier ist dabei kein echter Ausweg, da es noch immer eine Restmenge Alkohol enthält und durch seinen Geschmack die Lust auf normales Bier verstärkt.
Menschen mit Gewichtsproblemen sollten lieber ganz auf Bier verzichten. Das ist leichter, als sich nach dem ersten Glas das zweite zu versagen.

Wer nicht ganz auf den Biergeschmack verzichten will, kann Bier in einer seiner vielfältigen Verwendungsarten genießen. Gekocht verliert Bier seinen Alkoholgehalt, behält aber sein typisches Aroma. Auf den folgenden Seiten können Sie das „flüssige Gold“ als Zutat für raffinierte Kochrezepte kennen lernen.
http://www.rezepte.li/

Wein

Wein Auch Wein wird eine gesundheitsfördernde Wirkung nachgesagt. Der gegorene Saft aus weißen oder roten Trauben enthält Antioxidantien, die unsere Körperzellen gegen Krebs schützen können. Wein fördert die Verdauung, wirkt entspannend und euphorisierend.
Wein kann die Blutfette senken und die Gefäße erweitern. Forscher vermuten, dass diese Wirkungen langfristig eine gesunde Senkung des Blutdruckes bewirken und die Arterienverkalkung aufhalten. Dass sich diese Gesundheitseffekte nur dann entfalten, wenn der Weinkonsum in Grenzen bleibt, versteht sich schon fast von selbst.

Mehrere Langzeitstudien konnten bereits einen Zusammenhang zwischen mäßigem Weinkonsum und hoher Lebenserwartung feststellen. Was im Umkehrschluss dazu führte, dass Gesundheitsexperten den regelmäßigen Genuss eines guten Gläschens empfehlen. Bei der Häufigkeit schwanken diese Tipps von ein bis zweimal die Woche bis zum allabendlichen Rotweinglas.

Auch Weinländer wie Frankreich und Italien scheinen mit ihren niedrigen Herzinfarkt-Statistiken die folgende These zu bestätigen: Wein trinken erhöht die Lebenserwartung.

Ein dänisches Forscherteam hat sich dieser Vermutung nun in skeptischer Weise genähert und in einer aufwändigen Studie 3,5 Millionen Einkaufszettel ausgewertet. Vielleicht, so lautete die Annahme, haben Weintrinker ja noch etwas anderes gemeinsam als ihre Vorliebe für dieselbe Alkoholart. Und tatsächlich stellte sich ein deutliches Ergebnis heraus:
Weinkonsumenten greifen deutlich mehr zu Frischobst, Gemüse und fettarmen Käse als Bierkäufer, die eher Fleisch, Fertiggerichte und Chipstüten in den Warenkorb legen.

Das heißt also: Wer lange leben will, braucht doch nicht regelmäßig zur Flasche greifen. Mit gesunder Ernährung ist es auch schon getan.

Zur Entspannung und geistigen Anregung hat Wein allerdings einige Vorteile gegenüber anderen alkoholische Getränken und wird vielleicht auch deshalb von gesundheitsbewussten Konsumenten vorgezogen. Wein enthält im Gegensatz zu Bier wenig eigene Nährstoffe, ist also kein Dickmacher. Und im Vergleich zu „harten Spirituosen“ hat Wein noch immer einen moderaten Alkoholanteil.

Vorsicht ist unbedingt bei Billigweinen geboten. Zuckerzugaben, Zusatzstoffe und chemischen Behandlungen können für einige Kopfschmerzen sorgen. Schwierig ist dabei, dass Weinproduzenten geringen Kennzeichnungspflichten unterliegen und gesundheitsgefährdende Substanzen relativ leicht in den Wein geraten können. Denn anders als beim Bier konnte sich für die Weinherstellung bisher kein Reinheitsgebot durchsetzen.
Kenner empfehlen, die Produkte einheimischer Weingüter den Marken großer Handelsketten vorzuziehen.

Wer ganz sicher gehen will, hat eine äußerst genussvolle und gesellige Möglichkeit, sein Wissen über Weine zu schulen. Auf Weinseminaren lernt man nicht nur viele wichtigen Grundlagen über den berauschenden Traubensaft, sondern trainiert in einer Runde von Gleichgesinnten auch Geschmacks- und Geruchssinn, um guten und schlechten Wein unterscheiden zu können.

Aber selbst, wer sich immer reinen Wein einschenkt, muss vorsichtig bleiben. Denn auch der beste Wein kann im Übermaß zur Alkoholabhängigkeit führen.

Linksammlung:

http://www.stern.de/wissenschaft/ernaehrung/
Bericht über die dänische Studie

http://www.wein.de/1711.0.html
Thesen und Fakten zur Traube

http://www.weintrainer.com/
Angebote für Weinseminare

Schnaps und Likör

Schnaps Am besten gar nicht, sagen Gesundheitsexperten, wenn es um Spirituosen mit einem hohen Alkoholanteil geht. Maximal die berühmten Gläschen zur Verdauung haben noch eine gesundheitsfördernde Wirkung.
Ansonsten sind hochprozentige Spirituosen reine Genussmittel und sollten, wenn überhaupt, nur in seltenen Ausnahmefällen genossen werden.

Der hohe Alkoholanteil (oft bis zu vierzig Prozent) steigert den Blutdruck, aktiviert die Stoffwechselprozesse, erweitert die Gefäße und puscht die Nerven- und Gehirnzellen auf.
Das kann in bestimmten Situation, etwa zur Verdauungsförderung oder gar zur Wiederbelebung förderlich sein. Ansonsten führt diese Wirkung eher zur Belastung des Organismus. Regelmäßiger Schnaps- oder Likörkonsum ist der „beste Weg“ in die Alkoholabhängigkeit. Harte Spirituosen begünstigen außerdem die Entstehung von Tumoren im Rachenraum.

Unterschätzt wird außerdem der hohe Zuckergehalt der kleinen Gläschen. Alkohol enthält immer Zucker, wobei die Wirkung des Alkohols die Insulin-Produktion zusätzlich anregt. Hier lauert ein oft unterschätztes Diabetes-Risiko.

Aus diesem Grunde sollten Spirituosen wie Obstbrände, Kräutergeister, „klare“ Gerstenschnäpse oder traditionelle Destillate wie Grappa den zusätzlich gezuckerten Likören vorgezogen werden.

Fruchtige oder cremige Liköre sind echte Kalorienbomben, ohne dass der Körper diese Kalorien in Energie umwandeln kann. Der Alkohol stimuliert zusätzlich die verstärkte Umwandlung des Zuckers in Fettdepots. Andererseits erhöht Zucker die zellschädigende Wirkung von Alkohol. Meist werden diese Prozesse von einer hohen Adrenalin-Ausschüttung begleitet – scheinbare Glücksgefühle, die schnell in die psychische Abhängigkeit führen.

Eine große Falle stellen auch sogenannte „stärkende Hausmittel“ dar. Besonders alte Menschen glauben sich mit dem Kräutergeist aus der Apotheke jeden Tag etwas besonders Gutes zu tun. Doch bei einem Alkoholanteil zwischen 70 und 80 Prozent kann es dabei schnell zur Abhängigkeit kommen.

Alkopops

Zu Beginn des Jahrtausends begannen sie den Markt zu erobern: Alkopops, die schönen bunten Flaschen, die an harmlose Bonbons erinnerten, aber mehr Alkohol enthielten als ein Fläschchen Wein in gleicher Größe (bis zu 40 Prozent), mit dem Unterschied, dass man durch Aromen und Süßstoffe den Alkoholgehalt nicht einmal schmeckte.

Gerade sehr junge Jugendliche, die sonst oft noch eine natürliche Abneigung gegen Alkohol empfinden, wurden hier in die Alkoholfalle gezogen. Nach der Einführung der Alkopops stieg der Alkoholkonsum von Jugendlichen innerhalb von drei Jahren um 25 Prozent.

Hier konnte die Organisation „Foodwatch“ wirksam einschreiten. Eine Steuer für Alkopops hat die Preise für diese Getränke nach oben getrieben und gleichzeitig die Höhe des enthaltenen Alkohols nach unten reguliert. Dennoch kann nicht entwarnt werden.

Als „Einstiegsdroge“ bleiben Alkopops nach wie vor gefährlich. Durch den hohen Gehalt von Zucker und Aroma läuft der Alkoholkonsum noch immer in maskierter und damit unkontrollierter Form ab. Die Kombination Alkohol und Zucker birgt ohnehin mehrere Kurz- und Langzeitrisiken in sich (siehe oben) Zahlreiche Farb- und Aromastoffe sind außerdem als Krebserreger umstritten und können Allergien auslösen.

Hier gibt es eigentlich nur eine Empfehlung: Finger weg!
Und wenn es unbedingt mal Alkohol für die Party sein muss: Eine Bowle aus Fruchtsaft mit Wein oder Sekt tut es auch.

Hier finden Sie die Kommentare von Foodwatch zu Alkopops.
http://foodwatch.de/kampagnen__themen/alkopops/trinkverhalten/index_ger.html

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