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Riskante Gewohnheiten

Wer einmal im Jahr in die Chipstüte greift, hat kaum Gesundheitsschäden zu befürchten. Der Weg zu ernährungsbedingten Krankheiten führt über Essgewohnheiten. Und die verschlechtern sich laut WHO zunehmend. Im Folgenden benennen wir die häufigsten Unsitten moderner Ernährung.

Schlingen und Nebenbei-Essen

Nebenbei Essen ist ungesund Hastiges Essen ist nicht nur ein Affront gegen die traditionellen Tischmanieren, es ist auch extrem ungesund. Wer während des Essens gedanklich schon wieder mit anderen Dingen beschäftigt ist, sei es der Fernseher vor der Nase, berufliche Überlegungen oder privater Ärger, stresst seinen Magen und isst meistens mehr als notwendig. Denn egal wie schnell oder langsam Sie essen, der Magen braucht seine Zeit, bevor er ein Sättigungsgefühl zurück meldet. Anders herum: Langsame Esser sind genauso schnell satt wie schnelle, auch wenn sie nur die Hälfte essen. Heruntergeschlungenes Essen wird außerdem weniger gründlich verbrannt, Reserven landen als Fettpölsterchen auf Bauch und Po. Umso mehr, wenn es sich um fett- oder zuckerhaltiges Fastfood handelt.
Wer sich bereits im Stress befindet, erhöht die Stresssituation durch diese Art des Nebenbei-Essens noch. Das Herz-Kreislauf-Risiko wird praktisch doppelt genährt.

Trost und Belohnung

Oft werden schon im Kindesalter fatale Reflexe ausgebildet. Ein schmollendes Kind, das regelmäßig mit Bonbons, Schokolade oder anderen Esswaren getröstet wird, hat es als Heranwachsender sehr schwer, bei Sorgen und Problemen nicht ins Süßigkeitenregal zu greifen bzw. sich mit Essen abzulenken. Der Kurzschluss von der inneren Leere zum vollen Kühlschrank wird schnell zur heimlichen Gewohnheit. Waren es vor einigen Jahren eher Erwachsene, die entsprechende Essstörungen entwickelten, sind es nun immer häufiger auch Kinder, die sich mit psychisch bedingter Vielesserei eine Adipositas anfressen. Der Teufelskreis kann nur aufgebrochen werden, wenn die Betroffenen bzw. deren Eltern gezielt nach Möglichkeiten suchen, um Probleme auf andere Weise zu verarbeiten.

Ebenso falsch ist es, sich für eine besonders gesundheitsbewusste Ernährungsphase mit einer süßen oder fetten Sünde zu „belohnen“. Damit bewirkt man nur, dass das mühsam erlangte Stoffwechselgleichgewicht wieder aus der Balance gebracht wird.

Bewegungsarmut

Fernsehen Noch nie haben sich Menschen so wenig bewegt wie heute. Computerspiele und Fernsehen fesseln bereits Kinder und Jugendliche an den Stuhl und das Internet macht überdies zahlreiche Wege überflüssig.
Wer körperlich wenig Anstrengendes macht, verbraucht auch weniger Kalorien. Die logische Folge wäre also, dass Stubenhocker weniger essen. Doch das genaue Gegenteil ist der Fall. Leute, die sich viel bewegen, haben auch ein sensibleres Körpergefühl, ihr Sättigungsgefühl funktioniert, während es bei Bewegungsmuffeln häufig verloren geht. Wer sich wenig bewegt, verbrennt seine Nahrung nicht nur viel langsamer, er spürt obendrein auch weniger deutlich, was er in sich hinein stopft.

Essen ohne Hunger

Für viele Menschen ist es ziemlich normal, zu essen, obwohl sie keinen Hunger haben. Hunger ist aber ein wichtiges Regulativ des Körpers, der von sich aus anzeigt, wann alle zugeführten Nährstoffe verbrannt sind und es Zeit für Nachschub wird. So wäre man eigentlich durch einen natürlichen Automatismus vor Überernährung geschützt. Doch gutgemeinte Erziehungsmethoden („Iss schön auf, damit die Sonne scheint.“) oder dauerhafte falsche Essgewohnheiten durchbrechen das körpereigene Regulativ. Riskante Folge ist, dass sich nun anstelle eines normalen Hungergefühls der sogenannte „Heißhunger“ einstellt, ein gesteigerter Appetit, der den Stoffwechsel vollends durcheinander bringt.
Der einzige Weg, um die natürlichen Hunger- und Sättigungsgefühle wiederzugewinnen, geht über gesundes Fasten. Mit regelmäßigen Mahlzeiten in den richtigen Abständen kann man seinem Körper an einen Rhythmus gewöhnen, in dem sich der Hunger bald von allein einstellt.

Einseitige Diäten

Während sich bei einem Großteil der Bevölkerung Übergewicht und Fettleibigkeit entwickelt, leidet eine kleinere, vorwiegend weibliche Risikogruppe unter chronischer Mangelernährung. Meist einem idiotischen Schönheitsideal folgend, ernähren sich die Wenigesserinnen nicht nur mengenmäßig unter Niveau, sondern wählen oft auch einseitige und ungesunde Nahrungsmittel, die eher der Fettanreicherung als der Nährstoffzufuhr dienen. Eine Folge ist die Verminderung der Abwehrkräfte und häufig eine langfristige Störung des Stoffwechselhaushaltes.

Hungern und Fressen

Je unregelmäßiger die Nahrungsaufnahme, je größer die Mengenschwankungen, umso mehr artet das Essen in körperlichen Stress aus, und umso höher steigt das Risiko, dick zu werden und den Kreislauf zu belasten.
Etwa wenn auf einen Tag, an dem man gar nichts gegessen hat, ein üppiges Nachtmahl folgt, das mit Heißhunger verzehrt wird. Hat sich der Körper einmal auf eine stark verminderte Nahrungsaufnahme eingestellt, beginnt er eine Art „Notprogramm“. Körpereigene Reserven werden abgebaut, die Fettverbrennung läuft sozusagen auf Hochtouren. Wird der Organismus in diesem Zustand mit Nahrung überhäuft, reagiert er nun gerade mit übersteigerter Fettproduktion.

Ein traditioneller Irrtum

Die Regel „Morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König, abends wie ein Bettelmann“ trifft auf die heutige Gesellschaft nicht mehr zu. Sie kommt aus einer Zeit, als man noch intensiv körperlich gearbeitet, also tagsüber viele Nährstoffe verbrannt hat.
Bei der heutigen Lebensweise ist es eher von Vorteil, sich das größere Essen für einen Zeitpunkt aufzuheben, wo der Körper Ruhe zum Verdauen hat, also eher am Abend. Kleinere leichte Mahlzeiten aus Vollkornprodukten, Obst und Gemüse, über den Tag verteilt, decken in den meisten Fällen den notwendigen Kalorienbedarf ab. Die Essgewohnheiten in südlicheren Ländern, wo das späte warme Abendessen zur Normalität gehört, beweisen diese These am besten. In Italien, Frankreich oder Spanien lässt sich keine übermäßige Fettleibigkeit fest stellen. Außerdem weisen gerade diese Länder die niedrigste Rate an Todesfällen durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf. Dabei wird in allen drei Ländern das Abendessen wesentlich mehr zelebriert als der kleine Mittagsimbiss. Auch das Frühstück fällt recht sparsam aus. Zwischenmahlzeiten aus Obst sind dafür viel häufiger als hierzulande. Und es scheint, als könne ein regelmäßiges gemütliches Zusammensein beim ausgedehnten Abendessen stressabbauend und recht förderlich für die Gesundheit zu sein.

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