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Gesundheitsschutz durch Impfungen

Impfung In Europa hat der konsequente Einsatz von Impfungen dazu geführt, dass lebensgefährliche Infektionskrankheiten wie TBC oder Kinderlähmung (Polio) praktisch besiegt wurden. Seit einigen Jahren gibt es in Deutschland keine Pflichtimpfungen mehr. Dennoch bleibt die Impfung ein wichtiger Schutz für Ihre Gesundheit.

Wie funktioniert eine Impfung?

Die erste erfolgreiche Impfung wurde bereit im 18. Jahrhundert durch Edward Jenner vorgenommen, der Menschen mit Kuhpocken impfte und sie damit gegen die damals grassierenden Pocken immunisierte. Er gilt als der Erfinder der aktiven Impfung. Beim aktiven Impfen werden Krankheitserreger in kleinen Dosen in die menschliche Blutbahn gespritzt. In der Folge bildet der Organismus Antikörper, die ihn künftig vor einer Ansteckung schützen. Dieser Impfschutz hält deutlich länger als die Immunisierung durch passive Impfung. Bei der passiven Impfung werden Antikörper in den Organismus gespritzt und geben einen wirksamen aktuellen Schutz gegen die entsprechenden Krankheitserreger.
Sie halten jedoch nicht so lange wie Antikörper, die der Organismus selbst gebildet hat.

Ärztlich empfohlene Impfungen

Obwohl keine Impfpflicht mehr besteht, gibt es jedoch eine Reihe von Impfungen, die von der ständigen Impfkommission (STIKO) für Deutschland empfohlen werden.

Folgende Impfungen werden für Kinder und Jugendliche entsprechend des deutschen Impfkalenders empfohlen.

  • Diphterie. Diese Infektionskrankheit ist in den letzten Jahren, auch dank der Impfungen, stark zurück gegangen und kann inzwischen mit Antibiotika auch recht gut behandelt werden. Dennoch kann sie im ungünstigsten Fall kann zu einer tödlichen Herzmuskelentzündung führen. Eine Impfung ist möglich und wird empfohlen.
  • Tetanus. Der gefürchtete Wundstarrkrampf kann nach jeder Verletzung mit offener Wunde eintreten, weshalb alle zehn Jahre eine Tetanusimpfung empfohlen wird. Im Zweifelsfall verabreichen Ärzte auch nach einer akuten Verletzung eine solche Impfung. Der Impfschutz hält zehn Jahre und muss danach erneuert werden.
  • Polio. Auch wenn die Kinderlähmung kaum noch vorkommt, wird die Schluckimpfung nach wie vor im deutschen Impfkalender empfohlen.
  • Keuchhusten (Pertussis). Der hochansteckende Keuchhusten kann insbesondere bei Säuglingen zum Atemstillstand und damit zum Tode führen. Da es gegen Keuchhusten kaum Therapiemöglichkeiten gibt, ist die Impfung die beste medizinische Möglichkeit, sich gegen diese Krankheit zu schützen.
  • Masern. Weltweit gehören die Masern zur Infektionskrankheiten mit den höchsten Todesraten. Jährlich sterben in den Entwicklungsländern ca. 200.000 Kinder an dieser Epidemie, Hauptgrund ist der fehlende Impfschutz. Eigentlich hoffte eine Prognose der WHO bereits für das Jahr 2000 auf eine vollständige Ausrottung der Masern. Derzeit sind jedoch nur die USA und Skandinavien Masernfrei. In Deutschland kommt es immer wieder zum Ausbruch der Masern, weil Eltern ihre Kinder nicht impfen lassen. Eine überstandene Masernerkrankung führt zur lebenslangen Immunisierung gegen die Krankheit.
  • HPV-Impfung für junge Mädchen. Von zehn Frauen, die an Gebärmutterhalskrebs erkrankt sind, sind sieben von HP-Viren befallen. Eine Impfung gegen diese Viren ist möglich und wird in Deutschland empfohlen. HP-Viren werden ausschließlich sexuell übertragen. Bei Männern verursacht das HP-Virus keinerlei Symptome oder Beschwerden, weshalb sie nicht als Überträger identifiziert werden können. Bei Frauen dagegen steigt das Risiko des Gebärmutterhalskrebses um ein Vielfaches. Und damit das Risiko auf einen frühen Tod oder zumindest Kinderlosigkeit. Jungen Mädchen wird empfohlen sich zwischen dem 12. und 17. Lebensjahr impfen zu lassen.

Außer der HPV-Impfung werden alle Impfungen im Laufe der Kindheit und Schulzeit mehrfach wiederholt. Auf den Internetseiten des Deutschen Ringes können Sie den deutschen Impfkalender einsehen.
http://www.deutscherring.de

Weitere Impfungen

Fast jeder Deutsche macht irgendwann eine Fernreise nach Asien, Afrika oder Lateinamerika.
Da in diesen Ländern andere Infektionsgefahren bestehen als bei uns, werden hierfür zusätzliche Impfungen empfohlen.

Zu den häufigsten Impfungen gehören:

  • Hepatitis A und B. Hepatitis A tritt in südlicheren und Entwicklungsländern relativ häufig auf. Sie ist zwar recht unangenehm, jedoch kaum lebensbedrohlich. Gefährlicher dagegen ist Hepatitis B, die auch tödlich verlaufen kann. Eine Impfung gegen beide Hepatitisformen ist in Kombination möglich. Damit der Impfschutz lange anhält, müssen diese Impfungen zweimal nach größeren Zeitabständen wiederholt werden. Nach zehn Jahren muss gegen Hepatitis A und B neu geimpft werden. Die Hepatitis B Impfung wird nach dem deutschen Impfkalender auch bei älteren Schülern durchgeführt.
  • Tollwut. In manchen Ländern ist die Tollwutgefahr recht hoch. Außerdem wird die Tollwutimpfung allen Menschen empfohlen, die häufig mit frei lebenden Tieren in Berührung kommen.
  • Gelbfieber. Die Gelbfieber-Impfung wird für alle tropischen Länder empfohlen und sollte auch unbedingt genutzt werden. Unbehandeltes Gelbfieber verläuft tödlich.
  • Ein weiterer Schutz im Ausland ist die Ausstattung mit Malaria-Tabletten. Gegen Malaria kann nicht geimpft werden, die rechtzeitige Medikamenteneinnahme verhindert jedoch den tödlichen Verlauf der Krankheit.

In welchen Ländern welche Impfungen empfohlen werden, erfahren Sie beim Zentrum für Reisemedizin CMS, auf den folgenden Internetseiten:
http://www.crm.de/laender/

Der Impfass

Impfass Mit der ersten Impfung erhält jedes Kind seinen Impfpass. Dieser sollte gut aufbewahrt werden. So kann jede neue Impfung hier eingetragen werden, und man selbst oder ein Arzt kann sich im Bedarfsfall über den aktuellen Impfstand informieren. Eine gesetzliche Regel macht den Impfpass besonders wichtig: Im Zweifelsfall dürfen Ärzte sich nicht auf die mündlichen Aussagen eines Patienten verlassen. Das heißt, auch wenn Sie sich ganz sicher sind, dass sie vor drei Jahren gegen Tetanus geimpft wurden, muss ein Arzt im gegebenen Fall noch mal impfen, wenn Sie keinen Nachweis vorlegen können. Eine unnötige Prozedur, die man sich gern ersparen möchte. Ein Risiko ergibt sich daraus jedoch nicht. Doppelte Impfungen sind nicht gesundheitsgefährlich und ändern auch nichts am bestehenden Impfschutz.

Welche Kasse zahlt?

Darüber, wer für empfohlene Schutzimpfungen zahlt, gehen die Meinungen der Krankenkassen auseinander. So kommen bei der AOK nur AOK-Plus-Mitglieder in den Genuss der Kostenübernahme, während andere Kassen wie zum Beispiel die TK oder die BARMER allen ihren Mitgliedern die Kosten für empfohlene Impfungen erstatten.
Außerdem ersetzen auch eine Reihe von Betriebs- und Innungskassen die Impfkosten.
Gerade bei den aufwändigen Hepatitis- und Gelbfieberimpfungen können hier Hunderte von Euro gespart werden.

Außerdem gilt für alle Impfungen und unabhängig davon, wer sie bezahlt: Für eine Impfung müssen keine zehn Euro Praxis-Gebühr gezahlt werden.

Auf den Seiten des Zentrums für Reisemedizin erfahren Sie, welche Kassen welche Impfungen zahlen.
http://www.crm.de/krankenkassen/index.html

Linkempfehlungen

Weiterführende Informationen zum Thema Impfen finden Sie auf folgenden Seiten:
http://www.onmeda.de/ratgeber/gesund_reisen/laender/
https://www.vitanet.de/gesundheit/infektionen/impfen/

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