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Anwendungsformen von Arzneimitteln

Auf dieser Seite finden Sie eine Übersicht über die wichtigsten Anwendungs- oder auch Darreichungsformen von Arzneimitteln. Dabei werden viele Fachbegriffe erläutert, die im Umgang mit Arzneimitteln immer wieder auftauchen.

Anwendungsformen

Medikamente reichtig einnehmen Für die optimale Wirkung eines Medikamentes muss es in der richtigen Darreichungs- oder Anwendungsform verwendet werden. Darreichungsformen können nach dem Anwendungsort (Applikationsort) unterschieden werden:

  • perorale oder auch einfach orale Anwendung 
    Per-oral bezeichnet die Aufnahme von Stoffen über den Mund. Hierzu zählt die Mehrheit der gebräuchlichen Medikamente wie Tabletten, Kapseln, Pulver, Säfte oder Tropfen.
  • parenterale Anwendung 
    Verabreichung von Medikamenten unter Umgehung des Magen-Darm-Traktes, wo Medikamente häufig bereits verdaut, verstoffwechselt oder gar nicht erst resorbiert werden, also z.B. Verabreichung durch Injektionen
  • Anwendungen in der Mundhöhle 
    Gurgeln, Spülen bei Entzündungen der Mundhöhle
  • rektale Anwendung 
    Zäpfchen, Salben, Fiebermessen. Rektal leitet sich ab von der lateinischen Bezeichnung für den End- oder Mastdarm.
  • vaginale Anwendung 
    Verhütungsmittel, Vaginalcremes, Vaginalringe, Vaginalzäpfchen
  • Anwendung an Auge, Nase und im Gehörgang 
    Nasenspray, Ohrentropfen, Augentropfen
  • kutane Anwendung (Einreiben auf der Haut)
    Bei einer äußeren Anwendung wird die Haut als Transportorgan für medizinische Wirkstoffe genutzt, z.B. bei der Behandlung von Schwellungen oder Muskelschmerzen oder bei der Linderung von Bronchitis, hinzu kommen Salben zur direkten Behandlung von Hauterkrankungen bzw. zur medizinischen Hautpflege

Tipps zur richtigen Anwendung

Bei der Einnahme von Arzneimitteln sind folgende Regeln zu beachten:

  • Verwendung des richtigen Medikamentes
  • der richtige Zeitpunkt zur Einnahme
  • die regelmäßige Einnahme
  • der richtige Anwendungs- /Behandlungszeitraum
  • Einhaltung der vorgegebenen Dosierung

Einnahmetipps für orale Medikamente:

Medikamente mit Wassereinnehmen Tabletten sollten nur mit Wasser oder Grünem Tee, nicht jedoch mit Fruchtsäften, Kaffee, Tee, Alkohol oder Milch eingenommen werden. Ansonsten kann die Wirkung beeinträchtigt werden.

Tabletten sollten nicht im Liegen eingenommen werden, sie könnten sonst in der Speiseröhre hängen bleiben. Besser werden Tabletten aufrecht sitzend oder stehend mit viel Flüssigkeit (ca. 200ml.) eingenommen.

Die Einnahme des Medikamentes sollte während der Mahlzeit oder ½ bis 1 Stunde vor dem Essen erfolgen. Bei Nichteinhaltung kann es zu Resorptionseinschränkungen (Fähigkeit von Organismen zur Stoffaufnahme) von bis zu 50% kommen, es würde somit nur die Hälfte des Wirkstoffes ins Blut gelangen und die erwünschte Wirkung wäre nicht mehr gegeben.

Wirkungsweise oraler Medikamente

Wird ein Arzneimittel geschluckt, gelangt es über die Speiseröhre in den Magen und wird von dort in den fünf Meter langen Dünndarm transportiert. Der Dünndarm ist von sehr feinen Blutkapillaren durchzogen.
Im Dünndarmsekret wird die Tablette zersetzt und hierdurch der Wirkstoff freigesetzt. In den Kapillaren findet ständiger Stoffwechsel statt, es kommt zur Arzneistoffaufnahme. Der Wirkstoff wird vom Körper aufgenommen und über die Kapillaren in die größeren Blutgefäße und den Blutkreislauf befördert.
Die Substanz wird über den Blutkreislauf auf den gesamten Organismus verteilt und kommt dabei zunächst in die Leber. Dort wird das Arzneimittel chemisch verändert und teilweise abgebaut. Dieser Substanzverlust wird durch die Dosierung korrigiert.
Der nicht abgebaute Anteil der Substanz wird über den Blutkreislauf weiter transportiert und das Arzneimittel kann seine Wirkung entfalten. Der Arzneistoff wirkt insbesondere dort, wo er seine Zielstruktur findet, welche mit den passenden Reizempfängern ausgestattet ist. Parallel hierzu wird der Arzneistoff über die Niere und den Stuhlgang wieder ausgeschieden.

Aufbewahrung und Lagerung

Damit Medikamente so wirken wie sie sollen, sind einige Regeln zu beachten. Umwelteinflüsse wie z. B. Licht, Temperatur, Sauerstoff, Feuchtigkeit beeinträchtigen die Qualität und somit die Wirkung eines Arzneimittels. Damit die Qualität des Arzneimittels erhalten bleibt sind folgende Lagerhinweise zu beachten:

  • Arzneimittel immer sauber und trocken lagern
  • stets vor Hitze schützen (optimal ist eine Temperatur bis 25°C)
  • vor Lichteinfluss und
  • vor Staub schützen

Die Haltbarkeit von Medikamenten verkürzt sich, wenn diese angebrochen sind. Daher empfiehlt es sich bei Anbruch des Medikamentes das Datum auf die Verpackung zu schreiben und das Verfallsdatum zu beachten.

Generell gilt es immer den Beipackzettel durchzulesen. Hier finden Sie auch Hinweise zur Lagerung und Aufbewahrung des Medikamentes.

Nach Ablauf des Verfalldatums darf das Medikament nicht mehr angewendet werden. Die Inhaltsstoffe bauen sich ab, ihre Wirkung wird vermindert und es können sich unerwünschte Wirkungen einstellen. Darüber hinaus erlischt der Haftungsanspruch des Herstellers.

Verdorbene Arzneimittel können an folgenden Merkmalen erkannt werden:

  • Veränderung im Geruch
  • Kapseln, die miteinander verklebt sind
  • Flecken auf Tabletten oder Dragees
  • Verfärbungen und Trübungen
  • rissige oder aufgeplatzte Tabletten/Dragees

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